Special H – fly high for pure panorama

02.03.2010

Special Obstacles erfreuen sich in der Freestyle Szene immer größerer Beliebtheit. Das neueste und mit Abstand wohl auch charakteristischste, ein enormes H thront nun genau über dem Senonerpark Hochkar. Seit einigen Tagen befindet sich auf der Lakenheide (A) ein hölzernes 3m hohes Spezialelement. Zu jeder Tageszeit gewährt das Fliegen über das riesige H ein atemberaubendes Panorama. Die Idee zu diesem besonderen Flug- und Shrederlebnis kam unserem Chief Parkdesigner Bernd Mandlberger. Er selbst legte mit dem Shapeteam des Senonerparks Hand an, um diesen fetten Woodjib zu errichten.

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Wir wollten es ganz genau wissen und haben bei Headshaper Mike Aflenzer nachgefragt, nicht nur wie man solch ein sperriges Teil konstruiert, sondern uns auch über den Weg von Konzeption bis hin zur Umsetzung informiert.

Hei Mike, sag wann habt ihr denn mit dem Aufbau begonnen?
Am 25. Februar um 8 Uhr morgens haben wir mit dem Verladen des Holzteils begonnen und es zum Standort gebracht.

Und vor allem erzähl doch mal wie geht man an so ein Projekt heran?
Es wurde eine Skizze gezeichnet mit der Vorlage des großen H aus dem Hochkarlogo Schriftzug und in die richtigen Abmessungen umgerechnet. Dann ist die Frage welches Material wird verwendet und da bietet sich Holz natürlich speziell an. Holz gibt es genug am Hochkar und kompetente Fachleute zur Verarbeitung auch. Es wurde im Sommer 2009 von Josef Rettensteiner in mehr als 2tägiger Arbeit am Hochkar gebaut.

Wie baut man so etwas auf?
Als erstes braucht man den geeigneten Platz, um es wirklich gut in Szene zu setzen und da gab es am Hochkar mehrere. Wir haben uns dann für ein größeres Schneefeld neben der Bergstation Leckerplan und B-Lift auf ca. 1780m Höhe entschieden, da dort beste Voraussetzungen für das geplante Fotoshooting gegeben sind. Die mehrstündigen  Verschubarbeiten mit dem Pistenbully waren notwendig, um einen Schneehaufen mit der Höhe von ca. 5m und der entsprechenden Breite, Länge und Ausrichtung Richtung Westen zu schaffen. Dann wird das H aufgestellt. Dazu wird wieder ein Loch mit ca.1,8m in den Haufen gemacht und das H vorsichtig vom Schild des Pistenbully in das Loch versenkt. Dann werden die beiden Take Offs und das Landing und die Form des gesamten Obstacles mit dem Bully und viel Handarbeit (großer Dank an die Shaper und den Bullyfahrer) gemacht.

Gab’s Schwierigkeiten beim Aufbau?
Die Schwierigkeit bestand darin, das fast 5m hohe H (davon sind ca. 1/3 unterm Schnee) aufzustellen und es richtig auszurichten (die Neigung und die Richtung).

Wie viele Leute haben wie lange daran gearbeitet?
Beim Aufstellen waren 5 Leute beteiligt, das waren Parkdesigner Bernd Mandelberger, Bullyfahrer Christian Bachner, die Shaper Johannes "Shnorty"  Grünbichler und Philip Raab und ich selbst. Wir haben um ca. 8 Uhr morgens begonnen und bis am Abend war der Großteil der Arbeit geschafft.

Was ist das Besondere an dem Special Obstacle?
Das Besondere an dem Obstacle ist, dass es das nur am Hochkar gibt und eine direkte Verbindung mit dem Skigebiet hat.

Bist du zufrieden mit dem Endergebnis?
Ja, ich bin bis jetzt sehr zufrieden, schauen wir mal wie die Fotos werden. Die besten Voraussetzungen für super Fotos haben wir auf jeden Fall geschaffen.

Bist du selbst es schon gefahren?
Nein, leider noch nicht.

Bei einem Special Shooting sollen die Möglichkeiten, das Panorama des Hochkars vielfältig und aufregend zu inszenieren, ausgeschöpft werden. Auf die Fotos darf man bereits jetzt gespannt sein, bis dahin verleihen aber die bereits vorhandenen Bilder einen eindrucksvollen Vorgeschmack auf das was noch folgen wird...